Hochbeete

Hochbeet selber bauen: Anleitung und praktische Tipps

Hast du nur wenig Platz im Garten? Wächst nichts auf deinem Boden? Dann solltest du nicht verzweifeln. Ein Hochbeet ist die Lösung, um aus deiner Grünfläche ein blühendes Paradis zu machen. Ich selbst war vor Jahren absoluter Anfänger und freue mich jetzt jedes Jahr über meine blühenden Hochbeete, die mir zugleich leckeres Obst und Gemüse frei Haus liefern. In diesem Artikel folgen praktische Tipps, wie du dein Hochbeet bauen und befüllen kannst.



Wie ich mein Hochbeet baue?

Hast du dich entschlossen, ein Hochbeet zu bauen? Dann sollten wir uns zunächst mit den Materialien befassen. Im Prinzip bestehen die meisten Beete aus vier Eckpfosten, 3die mit Schalenbrettern eingefasst werden. Verwende dafür am besten pestizidfreies und unbehandeltes Holz.



Mithilfe von Teichfolie fassen wir das Innere des Hochbeete ein und schützen es vor Feuchtigkeit. Für die Verbindungen an den Ecken empfehlen sich Edelstahlschrauben. Sie punkten mit einer enormen Haltbarkeit und geben dem Ganzen Stabilität.

Hochbeete richtig befüllen

Wer das Maximum aus einem Hochbeet herausholen möchte, entscheidet sich für eine schichtweise Befüllung:

  1. Zunächst geben wir Schnittgut und Hölzer aus dem Garten auf die Bodenfläche.
  2. Daraufhin folgen die Reste nach dem Rasenmähen und der Kompost.
  3. Den Abschluss bildet frischer Erde.
  4. Bringst du Holzschnitzel in das Innere der Hochbeete ein, sorgt das für Luftigkeit.
© shutterstock | M.Kirchner | Stocknr: 536590951

Wie oft Hochbeet neu befüllen?

Hast du dir einmal die Arbeit gemacht und ein Hochbeet gebaut und befüllt, hält das Ganze für die nächsten sechs Jahre. Gerade in den ersten zwei Jahren konnte ich vor der Gartensaison meine Hochbeete immer wieder neu auffüllen und Kompost sowie Erde hineingeben. Du musst nämlich davon ausgehen, dass das Ganze in sich zusammensackt.

Anfangs war es wirklich erstaunlich, wie viel Fassungsvolumen in den Hochbeeten wirklich steckt.

Die Experten raten, im ersten Jahr Starkzehrer anzubauen. Dazu gehören Gemüsesorten wie Kohl, Gurken, Tomaten, Zucchini oder Paprika, aber auch Kräuter. Die Beete stecken voller Nährstoffe. Im dritten Jahr beginnst du mit Mangold, Erbsen, Spinat und Salat. Nach dem sechsten Jahr kannst du davon ausgehen, dass der Inhalt deines Hochbeetes vollständig verrottet ist. Keine Sorge, die ganze Arbeit lohnt sich. Schließlich kannst du die Erde aus seinem sechsjährigen Hochbeet problemlos auf die anderen Beete verteilen.

Wie ich mein Hochbeet anlegen sollte

Zugegeben: Das Anlegen der Hochbeete kostet erst einmal Zeit. Mein lieber Mann hat mir dabei geholfen und das gesamte Konstrukt unserer Hochbeete im Garten entwickelt. Wir sind auf die Idee gekommen, aus Aufsetzrahmen und Europaletten Hochbeete selber zu bauen.

Das spart nicht nur Geld, sondern gibt uns eine unkomplizierte Möglichkeit, schnell neue Hochbeete aufzustellen. Wir haben damit schon vor Jahren begonnen.

Mittlerweile hat sich das Geheimnis der Hochbeete um der Aufsatzrahmen herumgesprochen. So einfach wirst du kostenlose Rahmen in deiner Umgebung wohl nicht mehr finden. Dennoch halten sich die Anschaffungskosten in Grenzen. Du bezahlst durchschnittlich für einen Aufsatzrahmen zwischen 10-13 €. Gewöhnlich entstehen aus 2-3 Aufsatzrahmen die ersten Hochbeete. Im Vergleich zu den Modellen im Baumarkt erreichen wir damit nur ein Drittel des eigentlichen Preises.

Hochbeet kaufen und sofort loslegen

Wer keine Lust hat, Hochbeete selber zu bauen, macht sich auf den Weg in den Baumarkt oder wirft einen Blick in die Onlineshops. Hier wird deutlich: Ein hochwertiges Hochbett zu kaufen, kostet dich oftmals über 100 €. Dafür bekommst du aber eine hochwertige Konstruktion, die über die nächsten Jahre hält.

Im Prinzip ist es eine Grundsatzfrage, ob du dich erst einmal selbst austesten möchtest oder direkt mit einem fertigen Hochbeet aus dem Baumarkt startest.

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